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Art in the City | June 25, 2017

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Die erste Maker Faire in Wien!

Die erste Maker Faire in Wien!

| On 30, Apr 2016

Unzählige Tische mit „Spielzeug“ für Groß und Klein auf denen alles sich bewegt, dreht, leuchtet oder einfach fremd und faszinierend aussieht – das ehemalige Semperdepot scheint die perfekte Location für die erste Maker Faire in Wien zu sein.

Als aufregender Mix aus Wissenschaft, Forschung, Technologie und Kunst sammeln sich auf dem DIY-Festival kreative Köpfe, Technikenthusiasten und Bastler, um ihre innovativen Projekte mit Roboter, 3D-Druck, Drohnen, Elektronik, Modellbau und mehr zu präsentieren.
Das Konzept stammt 2006 von der US-amerikanischen Plattform Maker Media, die unter anderem auch das MAKE:magazin publiziert. Mittlerweile sorgt das Maker Festival weltweit in Städten wie New York, Berlin, Rom und Tokio bei tausenden Besucher für Begeisterung. Auch die Maker Faire Vienna ließ die Bastlerherzen höher schlagen und öffnete erstmals die Türen zu der heimischen Makerszene.

Eine Riesenstatue aus LED Lichtern, die die Farbe wechselt oder ein Roboter, die in Sekundenschnelle einen Rubik’s Cube lösen kann waren nur ein paar der beeindrucken Innovationen.
Die Besucher selbst wurden auch dazu aufgefordert mitzumachen und auszuprobieren, denn neben dem breiten Angebot an Voträgen und Workshops, konnte man auch direkt bei den einzelnen Stationen mitmachen und beispielsweise einen kleinen Roboter aus Zahnbürstenköpfe zusammenbauen oder ein Spiel spielen, das alleine durch Konzentration gesteuert wird.

Ein persönliches Highlight war die Musikband bestehend aus Robotermitgliedern. Die „One Love Machine Band“ hat einen Drummer, Bassisten, Flötisten und Band Manager mit dem Namen Sir Elton Junk, die allesamt aus Schrottteilen gebaute Roboter sind und während der Festivaltage mehrmals täglich ein ca. 20 Minuten langes Konzert spielten.
Aufgrund technischer Ursachen, wie kaputte Kabel, defekte Akkus oder Programmierfehler gab es einige Projekte, die vorrübergehend außer Betrieb waren, was die Veranstalter aber nicht davon abbrachte ihr Konzept trotzdem zu präsentieren. Ich hätte es aber gar nicht anders gewollt, denn wer sich mit Technik und DIY beschäftigt, weiß, dass Aussetzer und Optimierungen nun mal dazu gehören.
Trotzdem oder vor allem, hoffe ich, dass die Maker Faire auch nächstes Jahr wieder nach Wien kommt und tausende Kinder und Erwachsene begeistert.

Wer sich dafür interessiert selber DIY Projekte umzusetzen, findet eventuell bei einem der Hauptsponsoren happylab wonach er sucht!

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